Sören begleitet
seine Frau Annette, eine Architekturprofessorin auf eine Studienreise
nach Italien. Das kinderlose Paar geht in den gemeinsamen Tagen
nicht nur Urlaubsfreuden nach, sondern auch gedanklich spazieren
und fremd. Während Sören, ein Ingenieur für Wasserbau sehnsüchtig
nicht nur an die Kinder der alleinerziehenden Nachbarin Kirstin
denkt, schreibt Annette Briefe an einen Mann namens Andrea. Das
Paar nimmt uns mit auf eine Reise in den Veneto, zu den Werken
des berühmten Baumeisters Palladio, entführt in die Welt des Galileo,
wird in Venedig von Alpträumen geplagt, wo Thomas Mann, Richard
Wagner und Peggi Guggenheim ihren Anteil an dem Finale der Geschichte
tragen.
"Die Winkelsumme im Dreieck kann nicht nach
den Bedürfnissen der Kurie abgeändert werden.“
(Galileo in Bertold Brechts Roman: Das Leben des Galileio)